Alle Artikel in: Wald und Gesundheit

- Plakat "3. Kieler Pilzausstellung" 2013

Pilze zwischen den Meeren: Die 3. Kieler Pilzausstellung

Das ist einzigartig in Schleswig-Holstein: Am bevorstehenden Wochenende können die Besucher der 3. Kieler Pilzausstellung frisch gesammelte Pilze in ihrem natürlichen Lebensraum erleben. „Wir zeigen Pilze aus Schleswig-Holstein und holen dafür den Wald in die Ausstellungshalle“, freut sich Vivien Bedregal, erste Vorsitzende der Kieler Pilzfreunde. Unter dem Motto „Pilze zwischen den Meeren“ veranstaltet der Verein bereits zum dritten Mal seine interessante Pilzausstellung. Die Besucher können sich die rund 200-300 selbst gesammelten Pilze nicht nur im naturgetreuen Umfeld ansehen, sondern sich vieles rund um den Pilz erklären, zeigen, begutachten und sogar schmecken lassen.

- Gesundheitswandertag

„Aktionstag Gesundheitswandern“: Wandern ist gesund!

Hätten Sie Lust, am kommenden Sonntag, dem 29. September, einmal das Gesundheitswandern unverbindlich auszuprobieren? Der Deutsche Wanderverband (DWV) hat dazu 50 Wanderführer, Physiotherapeuten und Naturliebhaber organisiert, die Gesundheitswanderungen an diesem Tag anbieten – über sechzig mal in Deutschland. Dass Wandern gesund ist, besonders, wenn wir schon ein bisschen in die Jahre gekommen sind, belegen immer mehr wissenschaftliche Studien. Eine davon wurde im letzten Jahr vom Institut für Leistungsdiagnostik und Gesundheitsförderung der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit dem Deutschen Wanderverband veröffentlicht – lesen Sie die erstaunlichen Ergebnisse.

Schlehdorn

Der Schlehdorn – ein dornenreicher Allzweck-Strauch

Der Schlehdorn liefert nicht nur leckere Früchte zur Spirituosen- und Marmeladen-Herstellung, sondern bietet Insekten Unterschlupf, Eiablagemöglichkeiten und tödliche Waffen. Wer an diversen Erkrankungen leidet, ist mit den Produkten der Schlehe bestens bedient. Der Strauch schützt vor Wind und befestigt Hänge. Als Nutzholzlieferant macht er allerdings nicht viel her – dafür soll er ein wirksames Mittel gegen Hexen sein.

- "Blaue Biene"

Waldhonig: Flüssiges Gold für Waldliebhaber

An manchen Honig-Sorten scheiden sich die Geister oder besser Geschmäcker. Das ist auch bei dem herb-würzigen Waldhonig der Fall. Die einen lieben ihn über alles, die anderen ziehen ihre Mundwinkel nach unten – nicht selten deshalb, weil der „Honigtau“, aus dem er besteht, aus den Ausscheidungen bestimmter Blattläuse gewonnen wird. Lesen Sie, warum diese Ausscheidungen gar nicht eklig sind, warum der Waldhonig mit seinem Honigtau ein kostbares Naturprodukt darstellt, und was der Forstbesitzer und jeder von uns tun kann, damit es den Honigbienen auch in Zukunft gut geht.

Johansson

„Eine Zeckenlarve kommt selten allein“: Im Gespräch mit dem Zeckenforscher Werner Johansson

In schöner Regelmäßigkeit erreicht uns jedes Jahr das Thema „Zecke“, verbunden mit einer Warnung vor der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME)“. So auch in diesen Tagen. Demnach hat die FSME-Saison nach dem langen Winter und trotz des vielen Regens schnell wieder aufgeholt. Menschen, die in einem FSME-Risikogebiet wohnen und sich häufig draußen aufhalten, wird nach wie vor eine Impfung empfohlen. Gegen eine andere große Zeckengefahr, die Borreliose, gibt es dagegen bis heute keinen vorbeugenden Schutz. Der ehrenamtliche Zeckenforscher Werner Johansson aus der Nähe von Augsburg hat die Aufklärung über die Vorbeugung von Zeckenstichen zu seinem Lebensthema gemacht. Wir führten mit ihm ein Gespräch über seine neuesten Forschungen und wichtigsten Empfehlungen für den Wald.

Walderdbeeren

Fuchsbandwurm: Die Angst vor Waldbeeren ist fast immer unbegründet

„Nicht anfassen! Die darfst Du nicht essen, da kann man krank von werden!“ Wer als Kind so vor dem Genuss der leckeren Waldbeeren gewarnt wird, verliert schnell die Lust am schönen Waldspaziergang. Dabei muss so viel elterliche Vorsicht gar nicht sein – eine Ansteckung mit dem Fuchsbandwurm ist nach Ansicht von Experten auf diesem Wege kaum nachweisbar. Nach einem Beitrag der Apotheken-Umschau vom 24.04.2012 sei die weit verbreitete Angst vor Waldfrüchten demzufolge „fast immer unbegründet“. Allerdings könnten beispielsweise Erdbeerfelder in Waldnähe ein kleines Risiko bedeuten, „da Füchse und Mäuse in Berührung mit den nahe am Boden wachsenden Früchten gekommen sein könnten“.

Schlammweg1

Waldmücken lieben unsere Haut – doch es gibt ein paar natürliche Helfer

Für die aktuell grassierende Mückenplage in den Überschwemmungs-gebieten der letzten Zeit ist auch der Wald zu großen Teilen mitverantwortlich: durch seine Bäume kühl und schattig gehalten, kann er Nässe und Feuchtigkeit hervorragend speichern. Ist es dazu noch warm und das Wasser steht still, haben wir den klassischen Regentonnen-Effekt, den wir aus unseren Gärten kennen. So finden die Larven der kleinen Plagegeister auch in den hiesigen Wald-Tümpeln eine ideale Brutstätte vor. Das große Ausmaß der derzeitigen Mückeninvasion hat etwas mit unseren Waldtümpeln zu tun.

Tannen

Ruhe und gesunde Luft gibt´s gratis

Wussten Sie schon, daß die Nadeln einer Tanne wie ein riesiger Sieb wirken, in dem auch der Schmutz in der Luft aufgefangen wird? Staub, Feinstaub, Pilze und Bakterien werden damit aus der Luft herausgeholt. Ein 100 Jahre alter Nadelbaum produziert durch Photosynthese ca. 13 Kilogramm Sauerstoff. Genug, damit zehn Menschen Atemluft für einen Tag haben, schreibt Menshealth.de.