Pressemitteilung Dritter

Das Blut der Bäume – die einstige Harzgewinnung im Pfälzerwald

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G IG.de 1Vermutlich haben wir es schon immer geahnt, das „Blut“ unserer heimischen Nadelbäume ist ein ganz besonderer Saft! Die Gewinnung und Verwendung von Nadelbaumharz reicht weit in die Vergangenheit der Menschen zurück. Es wird davon ausgegangen, dass schon die Menschen in der Frühzeit, Harze sowohl zum Abdichten von Gefäßen und Booten als auch zum Heilen und Räuchern verwendet haben. Funde in Dänemark belegen, dass schon 7200 v. Chr. rituell mit Harz geräuchert wurde. [Eine Presseinformation des Team Südwestpfalz Gästeführer IG]

G IG.de 2Im Pfälzerwald wurde ebenfalls Harz gewonnen. Der Harz- oder Pechbrenner war ein gängiger Waldbauernberuf. Dabei handelte es sich um eine ausgesprochen schwere Arbeit, weil für die Gewinnung des Harzes vorwiegend die Wurzelstöcke von Kiefer und Fichte ausgegraben werde mussten. Außerdem wurde ein spezieller Harzofen benötigt. Ungefähr Ende des 17. Jahrhunderts veränderte sich die Art und Weise der Harzgewinnung. Die Harzbauern gingen dazu über, an lebenden Bäumen, bevorzugt Kiefern aber auch Fichten, zu harzen. Im 19. Jahrhundert verschwand der alte Beruf des Harzbrenners. Nur während der Weltkriege stieg das Interesse an natürlichem Baumharz nochmals an.

G IG.de 3Die Gästeführer Südwestpfalz iG (www.G-IG.de) bieten auch zu diesem spannenden Thema ein Stationentheater an. Der Pfälzerwald und seine Geschichte, die Menschen, die dort leben und lebten, die Natur und ihre Zusammenhänge ist nur ein kleiner Ausschnitt aus dem breitgefächterten Angebot der GIG. Das neue Programm ist druckfrisch erschienen.

Eine Pressemitteilung von:

Team Südwestpfalz Gästeführer IG
Vera Ulrich

 

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