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Engelchen oder Teufelchen? – Der Löwenzahn

Löwenzahn Pusteblume 2

Löwenzahn Pusteblume 2Egal ob an Wegrändern, in Gärten oder auf Wiesen, der Löwenzahn vermehrt sich extrem leicht und schnell. Wegen seines häufigen Auftretens und seiner bis zu zwei Meter tief reichenden Pfahlwurzel ist der Gemeine Löwenzahn vor allem bei Gärtnern nicht gerade beliebt. Doch bringt dieses „Allerweltsgewächs“, das in ganz Mitteleuropa zu Hause ist, auch seine Vorteile mit sich.

Die jungen Blätter des Löwenzahn können als schmackhafte Salatbeigabe dienen. Seine Blüte ist eine wichtige Bienenweide und kann zu einem wohlschmeckenden Sirup verarbeitet werden.
Dazu  werden seine Wurzeln bis heute im getrockneten Zustand als Kaffeeersatz verwendet. Die gezackten Blätter des Löwenzahn sind 10 bis 30 cm lang und sind im Deutschen namensgebend.
Löwenzahn Pusteblume 1Der maximal 60 cm hoch wachsende hohle und blattlose Stiel wird von der Blüte gekrönt. Diese blüht hauptsächlich von April bis Mai in einem saftigen Gelb bevor sie ein letztes mal von ihren Hüllblättern umschlossen wird.
Fallen diese schließlich ab ist die Fruchtreife erreicht. Die Samen stehen nun kugelförmig, mit nach außen gerichteten Flugschirmen um den Blütenkopf herum und warten darauf vom Wind an ihren zukünftigen Standort getragen zu werden. Hilft man hierbei, wie von Kindern gerne praktiziert, künstlich nach erklärt sich der Spitzname „Pusteblume“ von selbst. Ist auf dem nun nackten Blütenkopf ein schwarzer Punkt erkennbar, hat man ein „Teufelchen“ erwischt, ist er weiß, hält man ein „Engelchen“ in Händen.

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