Alle Artikel in: Wald und Gesundheit

Bienenwaben1
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Vom Putzfräulein zum Leben im Dienste des Volkes – Die Biene

Sie wird als eine unter Tausenden geboren und ihr Leben ist weitgehend vorherbestimmt: Die Honigbiene. Als Angehörige der apis mellifera verbringt sie ihr Leben in einer straff organisierten Staatsstruktur und doch ist ihr Dasein alles andere als eintönig zu bezeichnen. Die weibliche Honigbiene lernt im Laufe ihres Lebens mehrere „Berufe“ und durchläuft somit eine richtige Karriere. [Ein Gastbeitrag von Imkerin Elke Daute]

2,5 Meter hoch: dieses Exemplar ist ein Riesenbärenklau.

Riesenbärenklau: bitte nicht berühren

Der Riesenbärenklau ist eine gigantische Erscheinung, die derzeit an vielen Waldrändern blüht. Es gilt: Abstand halten. An sonnigen Tagen verursacht die Pflanze schwere Verbrennungen. Besonders für Kinder, die sich unter den Stauden verstecken, kann es gefährlich werden. Auch Radfahrer oder Spaziergänger sind gefährdet, wenn sie die Pflanze unbeachtet streifen. Aufgepasst! Alle Pflanzenteile enthalten Giftstoffe, die sogenannten Fucorumarine.

Christbaum

Keine Angst vor Zecken im Weihnachtsbaum

Den Weihnachtsbaum selbst zu schlagen, gehört zu den großen Freuden vor allem für Familien mit Kindern. In den letzten Wochen geistert die Information durch die Medien, dass bei den momentan warmen Temperaturen Zecken an den Weihnachtsbäumen sein könnten. Christoph Rullmann, Bundesgeschäftsführer der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW), gibt Entwarnung: „Dass Zecken an Weihnachtsbäumen hängen, ist sehr unwahrscheinlich. Zecken verfallen im Winter in eine Winterruhe und verbringen diese Zeit im Boden.“ [Pressemitteilung SDW]

- Spitzwegerich

Spitzwegerich: Der „König des Weges“ ist Arzneipflanze des Jahres

Jeder ist ihm schon einmal begegnet, auf einem Feldweg, einer Wiese, am Waldrand, oder im eigenen Garten: Dem Spitzwegerich (Plantago lanceolata). Er ist eine häufig vorkommende, unauffällige, und dennoch leicht zu erkennende Pflanze. Obwohl er bereits seit der Antike als Heilpflanze im Einsatz ist, ist sein Potential für die Forschung offenbar noch nicht ausgeschöpft – einer der Hauptgründe, warum Wissenschaftler den Spitzwegerich im Herbst vergangenen Jahres zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gekürt haben. Diese Wahl wird seit 1999 vom interdisziplinären Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg vorgenommen. Die Forscher sehen sie vor allem als eine Aufforderung an Hersteller und Forschung, dem Spitzwegerich wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

´Waldbaden´ zur Verbesserung der Krebsabwehr? – Studienergebnis aus Japan lässt hoffen [Ein Kommentar von Thomas Kerscher, Herausgeber waldliebhaber.de]

Mit grossem Interesse habe ich kürzlich von den Ergebnissen einer Studie gelesen, bei der die Auswirkungen von Waldaufenthalten auf den Menschen untersucht worden sind. Die Forscher kamen zum Ergebnis, dass sich durch den Aufenthalt der Versuchspersonen deren körpereigene Krebsabwehr spürbar erhöht habe. Als begeisterter Waldwanderer, aber auch beruflich oft gestresster Unternehmer, wurde ich darin weiter bestärkt, so oft wie möglich in den Wald zu gehen.