Alle Artikel in: Unsere Waldtiere

Trinkende-Bienen

Trinken Bienen Wasser?

Bei meiner letzten Wanderung in den Bergen Norditaliens oberhalb Gravedona am Comer See fielen mir mehrere Bienen auf, die an einem Wasserrohr einer Brunnentränke hingen und um den Wasserstrahl wuselten. Sogleich schoss ich nicht nur gleich ein Paar ´Beweisfotos´ sondern mir die Frage gleichzeitig in den Kopf, was sich da wohl gerade abspielt: Trinken hier Bienen einfach so Wasser am Wasserhahn, – ganz so, wie wir Menschen und Tiere es auch tun? Die Frage habe ich nach meiner Urlaubsrückkehr dann gleich einer Fachfrau gestellt. Imkerin Elke Wilde-Daute aus Rinnthal im Pfälzerwald hat sie mir beantwortet. [Thomas Kerscher, Herausgeber Waldliebhaber.de]

Vögel beobachten und zählen – die Stunde der Wintervögel Anfang Januar.

Stunde der Wintervögel: Wie oft werden Amsel und Grünfink gesichtet?

Vom 9. bis 11. Januar 2015 findet zum fünften Mal die bundesweite „Stunde der Wintervögel“ statt: Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und sein bayerischer Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) rufen Naturfreunde auf, eine Stunde lang die Vögel am Futterhäuschen, im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen und zu melden. Im Mittelpunkt der Aktion stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Spatzen. Besondere Aufmerksamkeit verdienen 2015 Amsel und Grünfink – und die Frage, ob beide Arten wie in den letzten Jahren weiter abnehmen. [Pressemitteilung NABU]

Weißstörche

Wieder mehr Weißstörche in Deutschland

Nach Beobachtungen der Vogelschützer im Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) ist die aktuelle Entwicklung bei Deutschlands Weißstörchen positiv. Zu diesem Ergebnis kam die Bestandszählung der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) „Weißstorchschutz“ des NABU. Nach einigen Jahren mit gutem Bruterfolg siedelt sich der Storchennachwuchs wieder in Deutschland an. [Pressemitteilung NABU]

Rotes Ordensband.

Rotes Ordensband ist Schmetterling des Jahres 2015

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die BUND-NRW-Naturschutzstiftung haben das Rote Ordensband (Catocala nupta) zum Schmetterling des Jahres 2015 gekürt. In vielen Gegenden Deutschlands verschwindet dieser Schmetterling aus der Familie der Eulenfalter fast unbemerkt. Die offizielle Einstufung des Roten Ordensbandes auf der Roten Liste als gefährdet ist nach Einschätzung der Naturschützer nur eine Frage der Zeit. [Pressemitteilung BUND]

Fuchs-mit-Fasan-1

Der Fuchs, der lässt das Jagen nicht – Eine abendliche Begegnung

Montagabend, mitten in den Tegernseer Bergen, gegen 21 Uhr, es dämmerte schon spürbar. Ich hatte das Fenster meines im Erdgeschoss gelegenen Gästezimmers weit geöffnet, um meine Lungen mit der frischen und klaren Berg- und Waldluft vollzupumpen. Ein Schatten näherte sich von rechts, etwa fünf Meter von meinem Fenster entfernt. „Hui, ein Hund, der ein Spielzeug mit sich im Maul herumträgt.“  schoss es mir in den Sinn. Aber irgendetwas war anders an diesem ´Hund´.

Schwalbenschwanz-Paar

Liebe kann blind machen – Wie wir zwei sich liebende Schwalbenschwanz-Falter vor dem Ertrinken retteten

Liebe macht blind – Dieser alte Spruch wurde uns am vergangenen Sonntag während unserer Kanufahrt auf dem Lech plastisch vor Augen geführt. Kurz vor dem Anlegen an einer seichten Uferstelle am Waldesrand fiel uns ein noch leicht flatterndes Etwas auf der Wasseroberfläche auf. Beim näheren Hinsehen, wir paddelten vorsichtig näher, sahen wir, dass es sich um zwei miteinander verschlungene Schmetterlinge handelte. Es waren, wie sich später herausstellte zwei Prachtexemplare der Gattung ´Papilio machaon´, auf Deutsch Schwalbenschwanz-Falter. Die beiden, offensichtlich unvorsichtig während ihres Liebesakts, mussten von einem der nahen Schilfhalme ins Wasser gefallen sein.

zweiwoelfe web

Der Verkehr – Des Wolfes größter Feind

Wölfe legen auf der Suche nach Beute und neuen Revieren täglich bis zu 40 Kilometer zurück. In einem Land wie Deutschland, das mit einem gut ausgebauten Verkehrsnetz auffährt, kommt es so zwangsläufig zu Begegnungen zwischen Auto oder Zug und Wolf. Seit 2000 kamen so mehr als 50 Wölfe ums Leben. Bei einer aktuellen Anzahl von etwa 100 Exemplaren wiegt eine solche Quote besonders schwer für die Population des Raubtiers.

- Wolf

Brandenburg: Drehkreuz und Einwanderungsland für Wölfe

Brandenburgs Wölfe haben polnische Vorfahren und deren  Vorkommen hat eine Schlüsselfunktion für die Rückkehr des Wolfes nach Brandenburg – das sind die Hauptergebnisse einer ersten Genanalyse der Umweltschutzorganisation WWF, die das Land Brandenburg in Auftrag gegeben hatte. „Jetzt wissen wir, dass die Brandenburger Wölfe eindeutig der Mitteleuropäischen Tieflandpopulation angehören. Hinweise auf Hund-Wolfs-Hybriden, Gehegeflüchtlinge oder eine Ansiedlung durch Menschenhand gibt es hingegen nicht“, teilte Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack vergangene Woche mit. „Brandenburgs Wölfe sind eindeutig die Nachfahren polnischer Einwanderer“, unterstrich auch Wildbiologe Dr. Janosch Arnold von der Umweltschutzorganisation WWF.

- Damwild

Leicht zu verwechseln: Wildtiere aus der Hirsch-Familie

Sie denken, das sei ein Reh? Leider nein. Das hier ist eine Damhirschkuh. Zu erkennen an den weißen Flecken auf dem hellbraunem Fell. Aber trotzdem haben Damwild und Reh einiges gemeinsam: Sie gehören beide zur Familie der Hirsche. In diese Familie gehören beispielsweise auch Elche, Rentiere und Rotwild. Damhirsche paaren sich übrigens immer ab Mitte oder Ende Oktober bis Anfang November. Die Tragezeit beträgt dann ca. 32 Wochen. Es wäre also gut möglich, dass die Damhirschkuh auf unserem Foto zwischen Juni und Juli ein Kälbchen zur Welt bringt.