Alle Artikel in: Nachhaltigkeit

In Bonn wurde das Wiedervereinigungsdenkmal bereits im Oktober an die Bonner Bürger übergeben

25. April ist Tag des Baumes

Der Tag des Baumes am 25. April hat sich zu einer der größten und erfolgreichsten Mitmachaktionen im Naturschutz entwickelt. Von Flensburg bis Berchtesgaden wird zum Spaten gegriffen. Jedes Jahr werden neue Bäume gepflanzt. Seit über 60 Jahren. Dass der Baum einen Tag lang im Mittelpunkt steht, haben wir einem amerikanischen Journalisten zu verdanken.

Ein nachhaltiger Weihnachtsbaum.

Ein Bio-Weihnachtsbaum sollte es sein

Über 24 Millionen Weihnachtsbäume werden in diesem Jahr wieder in den Wohnungen der Deutschen stehen. Die nicht nadelnde Nordmanntanne ist mit 71 % weiterhin der mit Abstand beliebteste Weihnachtsbaum und kostet pro Meter im Durchschnitt 16 bis 22 Euro. Nach Meinung der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW ) muss der Baum nicht optisch perfekt sein, sondern sollte umweltbewusst gewachsen sein. Ökosiegel und regionale Anbieter helfen dabei. [Pressemitteilung Schutzgemeinschaft Deutscher Wald SDW]

Wilderei hat nichts mit Wald-Romantik zu tun – jeder Hinweis kann helfen, den Übeltäter zu schnappen.

Wanted: Augsburger Wilderer

Die einen tun es einfach nur für den Kick des Klicks, die anderen erlegen Wild um des Fleisches Willen und dann gibt es die Wilderer, die auf Trophäen aus sind, also beispielsweise auf das Geweih des kräftigsten Hirsches im Wald: Wilderei wird zunehmend zum Problem. Revierpächter aus dem Kreis Augsburg haben reagiert und eine Belohnung ausgesetzt.

Entdecke das Wasser – die kleine Gewässerfibel

Lebensraum Wasser: Liebeserklärung auf 90 Seiten

Wassertiere bestimmen, Wissenswertes über Flussufer lernen und Spannendes rund um den See beobachten: Nach „Entdecke den Wald“ und „Entdecke das Land“ hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft eine Fibel für Fluss, See und Meer herausgebracht. Unser Fazit: „Entdecke das Wasser“ lohnt sich – nicht nur für kleine Entdecker. Die Broschüre ist toll gemacht, liebevoll gestaltet und kostenlos erhältlich.

Waldzustandserhebung: Ergebnisse der letzten dreißig Jahre

„Patient Wald“: keine Besserung in Sicht

Je dichter die Krone, desto gesünder der Baum: Jedes Jahr im Sommer untersuchen Experten bestimmte Waldgebiete in ganz Deutschland – seit 1984. Der 30. Geburtstag der Waldzustandserhebung ist allerdings kein Grund zu jubilieren. Das Ergebnis 2013: Der Waldzustand hat sich nicht verbessert. Heute wie damals weisen 23 Prozent der Bäume deutliche Kronenverlichtungen auf. Als gesund gelten lediglich 38 Prozent der Waldfläche. [Pressemitteilung AGDW]

Kiefernwald

Tipps: So können Sie einen Waldbrand vermeiden

Im Hochsommer ist die Waldbrandgefahr am größten. Vergangenes Jahr registrierten die Behörden 515 Brände in Deutschland, 207 davon allein im Monat Juli. Das ist nicht nur der Hitze und der Trockenheit geschuldet, weiß Michael Rolland, Geschäftsführer der AGDW – Die Waldeigentümer „Etwa 95 Prozent aller Waldbrände entstehen durch den Menschen – sei es vorsätzlich durch Brandstiftung oder indirekt infolge von weggeworfenen Zigarettenstummeln.“ Wer ein paar Verhaltensregeln befolgt, bringt den Wald, seine Tiere und Besucher sowie die Existenz der Waldbesitzer nicht in Gefahr. [Pressemitteilung AGDW]

- v. l. Umweltminister Jürgen Reinholz, Bundesumweltministerin Dr. Babara Hendricks und Wirtschaftsminister Uwe Höhn (Naturstiftung-David 25.03.2014)

Bund, Freistaat Thüringen und Naturschutzstiftung David investieren 12 Millionen für die „Hohe Schrecke“

Gemeinsam mit Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz hat Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz gestern der Naturstiftung David einen Förderbescheid für die Umsetzungsphase des Naturschutzgroßprojektes „Hohe Schrecke“ übergeben. 12,1 Mio. € – davon 9,1 Mio. € Bundes- und 1,8 Mio. € Landesmittel – stehen in den kommenden zehn Jahren zur Verfügung, um auf freiwilliger Basis Naturschutzmaßnahmen umzusetzen und Nutzungseinschränkungen im Wald finanziell auszugleichen. „Aufgrund seiner großen Buchenwaldbestände hat die hohe Schrecke für den Naturschutz in ganz Deutschland Bedeutung“, sagte der Umweltminister.

- Baumpflanzung gegen den Klimakollaps

„Plant for the Planet“-Aktion in Augsburg setzt auch am Nordpol Zeichen

„Hört auf zu reden und fangt an zu pflanzen“: Das ist das Motto der Schülerorganisation „Plant-for-the-Planet“. In Diedorf bei Augsburg wollen die jungen Klimaschützer jetzt 15.000 Eichen setzen. Eine Aktion, die gleichzeitig die „Expedition Hope“ der „Plant-for-the-Planet“-Initiatoren am Nordpol unterstützen soll – hier wird der 16-jährige Gründer Felix Finkbeiner einen Baum am Nordpol „pflanzen“. Zwischen dem 31. März und 11. April laden nun die Stadt Augsburg, die Forstverwaltung und „Plant-for-the-Planet“ Schulen, Bürger und Unternehmen ein, gemeinsam Bäume gegen die dramatischen Folgen der Erderwärmung zu pflanzen.

- Wasserfall/www.argen-blicke.de

Internationaler Tag des Wassers: Die Argen sind „Flusslandschaft des Jahres 2014/2015“

Heute, am „Internationalen Tag des Wassers“, wird in Wangen im Allgäu die Argen als „Flusslandschaft des Jahres 2014/2015“ ausgezeichnet. Nach Informationen der „NaturFreunde Deutschlands“ gilt die Argen als einer der letzten weitestgehend unverbauten voralpinen Flüsse und bildet ein einzigartiges Biotop, das vom Allgäu bis zum Bodensee reicht. Bei der feierlichen Proklamationsveranstaltung mit prominenten Gästen aus Politik und Naturschutz findet auch ein ganz besonderer Höhepunkt statt: Wasser der Argen wird mit dem der Helme (Flusslandschaft des Jahres 2012/13) symbolisch vermischt. Die Pressemitteilung der „NaturFreunde Deutschlands“ mit den Einzelheiten.