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Engelchen oder Teufelchen? – Der Löwenzahn

Egal ob an Wegrändern, in Gärten oder auf Wiesen, der Löwenzahn vermehrt sich extrem leicht und schnell. Wegen seines häufigen Auftretens und seiner bis zu zwei Meter tief reichenden Pfahlwurzel ist der Gemeine Löwenzahn vor allem bei Gärtnern nicht gerade beliebt. Doch bringt dieses „Allerweltsgewächs“, das in ganz Mitteleuropa zu Hause ist, auch seine Vorteile mit sich.

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Die Farbe Lila – Der Flieder als Namensgeber

Der Flieder gehört zu der Familie der Ölbaumgewächse. Seine 20 bis 25 Arten sind eigentlich im Asiatischen oder Osteuropäischen Raum heimisch. Seit dem 16. Jahrhundert zieren Fliedersträuche jedoch auch die Bauerngärten Mitteleuropas. Über die Jahrhunderte aus dem kleinasiatischen Raum über Spanien nach Mitteleuropa importiert schmückt der Flieder heute so manchen Garten. Als er im Mittelalter den deutschsprachigen Raum erreichte war der Flieder Namensgeber seiner eigenen hellvioletten Blütenfarbe. Aus der heutigen Türkei stammend hieß er dort „Lilac“, was im deutschen dann zu „lila“ wurde. Seine Blütenstände bestehen aus vielen, nahe aneinander liegenden Blüten, die meistens eben lila oder weiß gefärbt sind. Der sommergrüne Strauch wird nur maximal 6 Meter groß und hat seine Blütezeit im späteren Frühjahr. Neben seiner Ansehnlichkeit hat der Flieder auch noch einige medizinische Qualitäten. Er ist als ganzes eine extrem bittere Pflanze, was ihn zum einen vor Tieren schützt und zum anderen gegen Verdauungsprobleme und Fieber hilfreich sein kann.   Redaktion Waldliebhaber.de