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Wildkatze und Wildkätzchen zurück in Bayern

Willkommen zurück in Bayern!

Lange Zeit galt die Wildkatze in Bayern als ausgestorben. 1984 startete der BUND Naturschutz eine Wiedereinbürgerungs-Aktion und setzte bis 2009 über 600 Wildkatzen aus. 2002 konnten bayernweit nur zwei Wildkatzen nachgewiesen werden, 2014 fanden Ehrenamtliche 546 Spuren von Wildkatzen. Der Bestand wird heute auf über 200 Exemplare geschätzt. In Deutschland leben zwischen 5.000 und 7.000 Tiere.

Die beste Vorbereitung auf den Winter: kugelrund werden.

Was Familie Frosch im Winter macht

Eigentlich sind Frösche ziemlich verschieden. Während Wasserfrösche, wie ihr Name schon verrät, hauptsächlich in Gewässern leben, sind Braunfrösche im Laub und auf Bäumen unterwegs. Auch bei der Farbwahl legen sich Frösche nicht fest: da gibt es den braunen Springfrosch, den sattgrünen Laubfrosch oder den Moorfrosch, der sich in der Paarungszeit gerne mal blau verfärbt. Werden die Tage kürzer und kälter, sind sich die Frösche dann doch alle einig: Ein Winterquartier muss her.

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Engelchen oder Teufelchen? – Der Löwenzahn

Egal ob an Wegrändern, in Gärten oder auf Wiesen, der Löwenzahn vermehrt sich extrem leicht und schnell. Wegen seines häufigen Auftretens und seiner bis zu zwei Meter tief reichenden Pfahlwurzel ist der Gemeine Löwenzahn vor allem bei Gärtnern nicht gerade beliebt. Doch bringt dieses „Allerweltsgewächs“, das in ganz Mitteleuropa zu Hause ist, auch seine Vorteile mit sich.

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Die Farbe Lila – Der Flieder als Namensgeber

Der Flieder gehört zu der Familie der Ölbaumgewächse. Seine 20 bis 25 Arten sind eigentlich im Asiatischen oder Osteuropäischen Raum heimisch. Seit dem 16. Jahrhundert zieren Fliedersträuche jedoch auch die Bauerngärten Mitteleuropas. Über die Jahrhunderte aus dem kleinasiatischen Raum über Spanien nach Mitteleuropa importiert schmückt der Flieder heute so manchen Garten. Als er im Mittelalter den deutschsprachigen Raum erreichte war der Flieder Namensgeber seiner eigenen hellvioletten Blütenfarbe. Aus der heutigen Türkei stammend hieß er dort „Lilac“, was im deutschen dann zu „lila“ wurde. Seine Blütenstände bestehen aus vielen, nahe aneinander liegenden Blüten, die meistens eben lila oder weiß gefärbt sind. Der sommergrüne Strauch wird nur maximal 6 Meter groß und hat seine Blütezeit im späteren Frühjahr. Neben seiner Ansehnlichkeit hat der Flieder auch noch einige medizinische Qualitäten. Er ist als ganzes eine extrem bittere Pflanze, was ihn zum einen vor Tieren schützt und zum anderen gegen Verdauungsprobleme und Fieber hilfreich sein kann.   Redaktion Waldliebhaber.de