Monate: Juni 2015

2,5 Meter hoch: dieses Exemplar ist ein Riesenbärenklau.

Riesenbärenklau: bitte nicht berühren

Der Riesenbärenklau ist eine gigantische Erscheinung, die derzeit an vielen Waldrändern blüht. Es gilt: Abstand halten. An sonnigen Tagen verursacht die Pflanze schwere Verbrennungen. Besonders für Kinder, die sich unter den Stauden verstecken, kann es gefährlich werden. Auch Radfahrer oder Spaziergänger sind gefährdet, wenn sie die Pflanze unbeachtet streifen. Aufgepasst! Alle Pflanzenteile enthalten Giftstoffe, die sogenannten Fucorumarine.

Das Beweisfoto, im Hintergrund der Zaun des Wintergatters Buchenau.

Bitte recht freundlich: Elche zurück im Bayerischen Wald

Großhirsche sind vor allem in Skandinavien heimisch, doch auch in Polen und Tschechien leben kleinere Populationen. Kein Wunder, dass es immer wieder Exemplare über die Grenze verschlägt. Im Bayerischen Wald wurden mehrfach Elche gesichtet. Jetzt ist der erste offizielle Beweis erbracht. [Pressemitteilung Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald]

Waldliebhaber-Buch-Tipp: Endspiel von Claude Martin.

Endspiel: Wie wir das Schicksal der Tropischen Regenwälder noch wenden können

Die Situation in den Tropischen Regenwäldern ist so unübersichtlich wie die Wälder selbst: Es wird legal und illegal gerodet, an vereinzelten Stellen wird versucht, wieder aufzuforsten, in weiten Teilen der Tropen geht die Waldfläche jedoch zurück. Fast die Hälfte der Tropenwälder ist in den letzten 30 Jahren verschwunden. Claude Martin fasst die aktuelle Situation im seinem Buch Endspiel zusammen. Das Buch ist der aktuelle Bericht an den Club of Rome – eine gemeinnützige Organisation, die sich für eine nachhaltige Zukunft der Menschheit einsetzt.