Monate: Mai 2014

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Die Farbe Lila – Der Flieder als Namensgeber

Der Flieder gehört zu der Familie der Ölbaumgewächse. Seine 20 bis 25 Arten sind eigentlich im Asiatischen oder Osteuropäischen Raum heimisch. Seit dem 16. Jahrhundert zieren Fliedersträuche jedoch auch die Bauerngärten Mitteleuropas. Über die Jahrhunderte aus dem kleinasiatischen Raum über Spanien nach Mitteleuropa importiert schmückt der Flieder heute so manchen Garten. Als er im Mittelalter den deutschsprachigen Raum erreichte war der Flieder Namensgeber seiner eigenen hellvioletten Blütenfarbe. Aus der heutigen Türkei stammend hieß er dort „Lilac“, was im deutschen dann zu „lila“ wurde. Seine Blütenstände bestehen aus vielen, nahe aneinander liegenden Blüten, die meistens eben lila oder weiß gefärbt sind. Der sommergrüne Strauch wird nur maximal 6 Meter groß und hat seine Blütezeit im späteren Frühjahr. Neben seiner Ansehnlichkeit hat der Flieder auch noch einige medizinische Qualitäten. Er ist als ganzes eine extrem bittere Pflanze, was ihn zum einen vor Tieren schützt und zum anderen gegen Verdauungsprobleme und Fieber hilfreich sein kann.   Redaktion Waldliebhaber.de

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Als die Bäume laufen lernten

Bad Wildungen/ Edertal-Bringhausen. Am Sonntag, den 18. Mai, lädt Nationalpark-Führerin Iris Dorn-Fehr zu einer besonderen Entdeckungsreise durch den Nationalpark ein. Die dreistündige Exkursion steht unter dem Motto „Als die Bäume laufen lernten“. Treffpunkt ist um 14:00 Uhr der Nationalpark-Wanderparkplatz Kirchweg in Bringhausen. Wanderer denken bitte an festes Schuhwerk. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenfrei. [Eine Pressemitteilung von Hessen-Forst, Nationalpark Kellerwald-Edersee]

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Aktivurlaub mit Handicap – Die Barrierefreien Reiseziele in Deutschland präsentieren ihre Angebote für Aktivurlauber und sportbegeisterte Reisende mit Behinderung.

Erfurt/Dresden, 13. Mai 2014 (tpr) – Wer seinen Urlaub aktiv verbringt, hat nicht nur reichlich Abwechslung und Spaß, sondern weckt auch innere Kräfte und findet seinen ganz persönlichen Zugang zur Natur. Das gilt selbstverständlich auch für Menschen mit Mobilitäts-, geistigen oder sensorischen Einschränkungen. Radfahren, Wandern und Klettern sind wunderbare Betätigungsfelder für alle. Spezielle Angebote sind jedoch noch rar. [Eine Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft „Barrierefreie Reiseziele in Deutschland“]

Tanne

O Tannenbaum, wie groß sind deine Stämme

Ihr regelmäßiger Wuchs und ihr immergrünes Nadelkleid machen die Tanne und im Speziellen die Nordmanntanne zum Weihnachtsbaum Nummer 1. Weltweit existieren 47 bekannte Tannenarten. Die einheimische Weiß-Tanne gilt als größter Baum europäischer Wälder. Diesen Titel trägt sie auf Grund ihrer potentiellen Höhe von bis zu 70 Metern. Tannenarten auf anderen Kontinenten können bis zu 90 Meter messen, einen Stammdurchmesser von 2-3 Metern haben und bis zu 800 Jahre alt werden.

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Alt wie ein Baum – Die Eiche

Die Eiche gehört zu den langlebigsten heimischen Baumarten. Weltweit sind ca. 300 Eichenarten bekannt, wovon zum Beispiel die Stieleiche, die Steineiche und die Traubeneiche (Baum des Jahres 2014: Die robuste Trauben-Eiche) in Deutschland anzutreffen sind. Mit bis zu 1000 Jahren erreicht sie ein Alter, auf das so manche andere Baumart neidisch wäre. Allgemein ist die sommergrüne Eiche ein extrem robuster Baum. Bodentolerant und meist anspruchslos erreicht sie Höhen von bis zu 40 oder sogar 50 Metern. Die Eiche ist in der europäischen Geschichte seit jeher ein Baum von großer Bedeutung. Wegen ihrer starken und knorrigen Äste, der tief zerfurchten Borke, ihrer Größe und ihrer Stand – und Wehrhaftigkeit wurde die Eiche bereits zu Zeiten der Germanen dem Gott Donar geweiht. Des Weiteren steht sie für Werte wie Heldentum, Weisheit, Wahrheit und Treue. So finden sich Eichenblätter oder Eicheln, die Früchte der Eiche, im Laufe der Jahre auf zahlreichen Wappen und Münzen wieder. Die Blätter der Eiche erkennt man an ihrer eindeutig zuordenbaren Form. Sie sind 7-12 cm lang, 8 cm breit und haben 5-7 lappenartige …

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NABU begrüßt Aufnahme von LKA-Ermittlungen bei illegaler Wolfstötung in Sachsen

Berlin/Leipzig – Der NABU hat die Entscheidung Sachsens begrüßt, ein Spezialteam des Landeskriminalamtes im Fall einer Wolfstötung ermitteln zu lassen. Der NABU hatte Ende März nach dem jüngsten Abschuss eines Wolfes gefordert, beim Landeskriminalamt Sachsen in der Abteilung Umweltkriminalität Spezialisten für Straftaten im Bereich Artenschutz einzusetzen. Diese sollten die örtlichen Polizeistellen bei den Ermittlungen in solchen Fällen unterstützen. Der erschossene Wolf war am 28. März in einem Waldgebiet bei Weißkeißel im sächsischen Landkreis Görlitz entdeckt worden. [Eine Pressemitteilung des Naturschutzbund Deutschland – NABU]

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Heimischer Riese – Die Rotbuche

Mit bis zu 300 Jahre alten Exemplaren bevölkert die Rotbuche, oft auch nur Buche genannt, die Wälder und Parks Deutschlands und der gesamten nördlich gemäßigten Zone. Sie ist die am häufigsten auftretende Laubbaumart in deutschen Wäldern. Mit einer Höhe von 30 bis 45 Metern und einem Stammdurchmesser von bis zu zwei Metern kann die Rotbuche zu einer imposanten Gestalt gelangen.