Monate: März 2014

- v. l. Umweltminister Jürgen Reinholz, Bundesumweltministerin Dr. Babara Hendricks und Wirtschaftsminister Uwe Höhn (Naturstiftung-David 25.03.2014)

Bund, Freistaat Thüringen und Naturschutzstiftung David investieren 12 Millionen für die „Hohe Schrecke“

Gemeinsam mit Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und Prof. Dr. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz hat Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz gestern der Naturstiftung David einen Förderbescheid für die Umsetzungsphase des Naturschutzgroßprojektes „Hohe Schrecke“ übergeben. 12,1 Mio. € – davon 9,1 Mio. € Bundes- und 1,8 Mio. € Landesmittel – stehen in den kommenden zehn Jahren zur Verfügung, um auf freiwilliger Basis Naturschutzmaßnahmen umzusetzen und Nutzungseinschränkungen im Wald finanziell auszugleichen. „Aufgrund seiner großen Buchenwaldbestände hat die hohe Schrecke für den Naturschutz in ganz Deutschland Bedeutung“, sagte der Umweltminister.

- Baumpflanzung gegen den Klimakollaps

„Plant for the Planet“-Aktion in Augsburg setzt auch am Nordpol Zeichen

„Hört auf zu reden und fangt an zu pflanzen“: Das ist das Motto der Schülerorganisation „Plant-for-the-Planet“. In Diedorf bei Augsburg wollen die jungen Klimaschützer jetzt 15.000 Eichen setzen. Eine Aktion, die gleichzeitig die „Expedition Hope“ der „Plant-for-the-Planet“-Initiatoren am Nordpol unterstützen soll – hier wird der 16-jährige Gründer Felix Finkbeiner einen Baum am Nordpol „pflanzen“. Zwischen dem 31. März und 11. April laden nun die Stadt Augsburg, die Forstverwaltung und „Plant-for-the-Planet“ Schulen, Bürger und Unternehmen ein, gemeinsam Bäume gegen die dramatischen Folgen der Erderwärmung zu pflanzen.

- Bärlauchfeld am Waldboden

Lecker, aber nicht ganz ungefährlich: Bärlauch aus dem Wald

Viele Menschen zieht es in diesen Tagen nicht nur zum Spazieren in den Wald, sondern weil sie etwas ganz Bestimmtes suchen: frischen Bärlauch. Wer es auf die gesunden, knoblauchartig duftenden und schmeckenden Blätter des Bärlauch abgesehen hat, sollte allerdings zu seinem Schutz und zum Schutz des Waldes einige Regeln beachten. Auch der baden-württembergische Verbraucherminister Alexander Bonde hat den Sammlern jetzt zur Vorsicht geraten, denn die Blätter des Bärlauch können leicht mit denen anderer giftiger Pflanzen verwechselt werden.

- Wasserfall/www.argen-blicke.de

Internationaler Tag des Wassers: Die Argen sind „Flusslandschaft des Jahres 2014/2015“

Heute, am „Internationalen Tag des Wassers“, wird in Wangen im Allgäu die Argen als „Flusslandschaft des Jahres 2014/2015“ ausgezeichnet. Nach Informationen der „NaturFreunde Deutschlands“ gilt die Argen als einer der letzten weitestgehend unverbauten voralpinen Flüsse und bildet ein einzigartiges Biotop, das vom Allgäu bis zum Bodensee reicht. Bei der feierlichen Proklamationsveranstaltung mit prominenten Gästen aus Politik und Naturschutz findet auch ein ganz besonderer Höhepunkt statt: Wasser der Argen wird mit dem der Helme (Flusslandschaft des Jahres 2012/13) symbolisch vermischt. Die Pressemitteilung der „NaturFreunde Deutschlands“ mit den Einzelheiten.

- Schwarzwald

Mehr Wald gefordert: Heute ist „Internationaler Tag des Waldes“

Der nordrhein-westfälische Umweltminister Johannes Remmel hat im Vorfeld zum heutigen „Internationalen Tag des Waldes“ einen stärkeren Schutz des wertvollen Naturerbes in NRW gefordert. Auch in Thüringen informierte Umweltminister Jürgen Reinholz darüber, dass in diesem Jahr 1,2 Millionen neue Bäume für den Staatswald vorgesehen seien. Dennoch ist der heutige Tag gewiss kein Feiertag: Nach Angaben des Bundesumweltministeriums werden international jährlich Wälder im Umfang von etwa 20 Millionen Hektar vernichtet, in zahlreichen Ländern seien weitere Bestände in ihrer Substanz bedroht. Als Reaktion auf die globale Waldvernichtung hatte die Welternährungsorganisation FAO Ende der siebziger Jahre den 21. März zum „Internationalen Tag des Waldes“ ausgerufen. Seit 2000 wird der heutige Tag übrigens auch als „Welttag der Poesie“ begangen, weshalb diese beide Tage nun „zusammengehören“.

- Waldnaab/Landkreis Tirschenreuth

Freizeittipp: Radeln und Wandern im Landkreis Tirschenreuth

Haben Sie Ihren Urlaub für dieses Jahr schon fest verplant? Vielleicht sind noch ein paar „Lücken“ frei und Sie nutzen diese für ein paar ganz besondere Tage im Oberpfälzer Wald, genauer, im Landkreis Tirschenreuth: hier hat sich nämlich eine besondere Gemeinschaft wander- und radfreundlicher Betriebe gebildet, die sich ganz auf die Bedürfnisse Ihrer Besucher eingerichtet hat. Dass sich die touristischen Anbieter hier vor Ort zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen haben, ist kein Zufall, denn durch das große Gebiet zwischen Böhmerwald und Fichtelgebirge führen viele wunderbare Wander- und Radwege – die dazwischen liegenden Tallandschaften, wie die „Wiesauer- und Tirschenreuther Teichpfanne“ sind wie geschaffen für einen erholsamen und gesunden Aktivurlaub.

- Umgestuerzte Baeume

Robin Wood: „Bundeslandwirtschaftsministerium redet Waldschäden schön“

Die Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD hat die Präsentation des aktuellen Waldzustandsberichts durch das Bundeslandwirtschaftsministerium heute als Schönfärberei bezeichnet. Wie berichtet, hatte das Ministerium seine Ergebnisse zur „Waldzustandserhebung 2013“ Anfang der Woche veröffentlicht. Nach ihrer Hauptaussage hat sich der Zustand des deutschen Waldes weiter verbessert. Tatsächlich aber belegen die Zahlen nach Robin Wood genau das Gegenteil. Die Pressemitteilung im Wortlaut.

- Baumkronen

Waldzustandserhebung 2013: „Eichen, Buchen und Fichten erholen sich“

Der Zustand des Waldes in Deutschland hat sich 2013 weiter verbessert. Das ist das Ergebnis der jüngsten Waldzustandserhebung, die das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gestern in Berlin veröffentlicht hat. Vor allem bei Buchen, Fichten und Eichen wurden Verbesserungen der Baumgesundheit festgestellt. Die stärksten Schäden weisen nach wie vor die Eichen auf. Aber ihr Zustand hat sich im vergangenen Jahr am stärksten verbessert. Die Pressemitteilung des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft im Einzelnen.

- Wolf

Brandenburg: Drehkreuz und Einwanderungsland für Wölfe

Brandenburgs Wölfe haben polnische Vorfahren und deren  Vorkommen hat eine Schlüsselfunktion für die Rückkehr des Wolfes nach Brandenburg – das sind die Hauptergebnisse einer ersten Genanalyse der Umweltschutzorganisation WWF, die das Land Brandenburg in Auftrag gegeben hatte. „Jetzt wissen wir, dass die Brandenburger Wölfe eindeutig der Mitteleuropäischen Tieflandpopulation angehören. Hinweise auf Hund-Wolfs-Hybriden, Gehegeflüchtlinge oder eine Ansiedlung durch Menschenhand gibt es hingegen nicht“, teilte Brandenburgs Umweltministerin Anita Tack vergangene Woche mit. „Brandenburgs Wölfe sind eindeutig die Nachfahren polnischer Einwanderer“, unterstrich auch Wildbiologe Dr. Janosch Arnold von der Umweltschutzorganisation WWF.

- - Helikoptereinsatz im NLP: Kubosch

Helikopter-Einsatz: Bäume „pflücken“ statt Bäume fällen

Bäume können nicht nur gefällt, sondern auch „gepflückt“ werden. Das zeigt die „Arbeitsgemeinschaft Helikopterfällung“ immer wieder bei ihren spektakulären Einsätzen. In der Arbeitsgemeinschaft arbeiten erfahrene Baumpfleger aus Nordhessen und Niedersachsen mit einem Helikopterunternehmen aus Baden-Württemberg zusammen. Vor kurzem bekam die Arbeitsgemeinschaft einen Auftrag vom Zweckverband des Naturparks Kellerwald-Edersee. Dort mussten 350 Kiefern gefällt werden, um die seltene, Jahrtausende alte Reliktpflanze Pfingstnelke zu retten. Über die Einzelheiten zu diesem Projekt hat jetzt das Nationalparkamt Kellerwald-Edersee informiert: