Monate: Januar 2014

- Spezialisten in Sachen Holzzersetzung

Fleißige Helfer im Wald: Wie Pilze Totholz zersetzen

Pilze sind für den Wald unentbehrlich. Sie sind nämlich Spezialisten, wenn es darum geht, organisches Material zu zersetzen und wertvollen Humus daraus zu bilden. Ohne die Arbeit der Pilze würde der Wald vermutlich in Bergen von Pflanzenresten und abgestorbenen Bäumen versinken. Sogar abgestorbenes Eichenholz, das ja zu den härtesten Holzsorten zählt, ist für holzzersetzende Pilze kein Problem.

WURZELTRAPP/Axel Trapp

„Das Wissen liegt im Tun“: Axel Trapp im Waldliebhaber-Portrait

Von seinen Freunden wird er der „Wurzeltrapp“ genannt, und diesen Namen hat er auch zum Programm gemacht: Axel Trapp aus dem hessischen Nidderau bietet unter dem programmatischen Titel „Wurzeltrapp :: Wildnisschule :: Verbindungen zur Natur“ Kurse an, die auf seinem „Kamana-Studium“ an der Wilderness Awareness School (Duval/USA) beruhen – hier wird eine Lehrmethode vermittelt, die dem Einzelnen hilft, seine verkümmerte oder verloren gegangene Verbindung zur Natur wieder zu finden und professionell auszubauen – so weit, dass man danach in der Lage ist, sein Wissen an andere weiterzugeben. An dieses „Erdwissen“, das auch der Name einer weiteren Angebotsseite und eines Blogs ist, haben sich bereits viele neue begeisterte Weggefährten angeschlossen. Wie das alles kam und wie er selbst vom „kleinen Waldliebhaber“ zum „großen Waldliebhaber“ wurde, verrät uns Axel Trapp im Interview.

- Korbflechten im Erlebnisdorf Alcmona

Korbflechten im Erlebnisdorf Alcmona im Altmühltal

Es gibt nicht mehr viele Menschen, die die alte Kunst des Weidenflechtens noch ausüben. Josef Dürr ist einer von ihnen und er gibt seine Kenntnisse gerne weiter. Wer unter seiner Anleitung einmal selbst einen Korb flechten möchte, hat im schönen Dietfurter Erlebnisdorf Alcmona mitten im Altmühltal bald die Gelegenheit dazu. Zwei Jahre in Folge waren die dort angebotenen Korbfecht-Kurse komplett ausgebucht, doch im März kann der Verein Alcmona e.V. nun wieder an sechs Terminen ganztägige Kurse anbieten. Das Erlebnisdorf ist eine Station des Archäologiepark Altmühltal (APA), in dem nicht nur das Körbeflechten einzigartige Erfahrungen und Begegungen, und vor allem viel Freude am neuen, alten Wissen verspricht.

- Speierling Frucht

Vorbeikommen und interessante Tage erleben: Der „Förderkreis Speierling“ lädt zur Jahrestagung ein

Die Einladung zur Jahrestagung des Förderkreises richtet sich an alle Freunde des Wildobstbaumes Speierling, die ein verlängertes Wochenende in der schönen Hansestadt Warburg verbringen möchten. Vom 1. Mai bis zum 4. Mai 2014 hat der Förderkreis ein interessantes Programm zusammengestellt. Auf der Tagesordnung stehen Vorträge und unterhaltsame Exkursionen.

- Spitzwegerich

Spitzwegerich: Der „König des Weges“ ist Arzneipflanze des Jahres

Jeder ist ihm schon einmal begegnet, auf einem Feldweg, einer Wiese, am Waldrand, oder im eigenen Garten: Dem Spitzwegerich (Plantago lanceolata). Er ist eine häufig vorkommende, unauffällige, und dennoch leicht zu erkennende Pflanze. Obwohl er bereits seit der Antike als Heilpflanze im Einsatz ist, ist sein Potential für die Forschung offenbar noch nicht ausgeschöpft – einer der Hauptgründe, warum Wissenschaftler den Spitzwegerich im Herbst vergangenen Jahres zur Arzneipflanze des Jahres 2014 gekürt haben. Diese Wahl wird seit 1999 vom interdisziplinären Studienkreis Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen am Institut für Geschichte der Medizin der Universität Würzburg vorgenommen. Die Forscher sehen sie vor allem als eine Aufforderung an Hersteller und Forschung, dem Spitzwegerich wieder mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen.

Buche-Bionik-1

Die Natur als Vorbild [Ein Beitrag von Thomas Kerscher, Herausgeber Waldliebhaber.de]

Ein sonniger Sonntag im Januar des Neuen Jahres. Wir wandern durch ein Waldgebiet, das an Bad Wörishofen angrenzt, immer die Silhouette der Alpen im Blick. „Da, schau mal, da hat jemand Autoreifen im Wald entsorgt!“, ruft meine Liebste. „Ui, das sind ja gar keine Autoreifen“, schiebt sie schnell hinterher. „Das sind ja, das sind – Wurzeln, oder so!“ Schon verlässt sie den Wanderweg und biegt ab in Richtung ihres ´Fundstückes´. Auch ich bin nun aufs Äußerste gespannt, was sie da gefunden hat und stapfe meiner Liebsten nach.

- Ein Geweihleuchter ist ein schöner Blickfang

Vorsicht Wilderei: Warum man gefundene Geweihe nicht einfach mitnehmen darf und wie man ganz legal zu einer Abwurfstange kommt

Dieser schicke Geweihleuchter macht sich prima als Blickfang. Er ist ein echtes Museumsstück und hat möglicherweise sogar schon das eine oder andere Schlossgespenst gesehen. Falls Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind und Ihre Wohnung auch gerne im Jagdstil einrichten möchten, dann müssen Sie nicht unbedingt sämtliche Antiquitätenläden und Flohmärkte abklappern. Der moderne Jagdstil ist zur Zeit wieder groß in Mode und dementsprechend breit ist das Deko-Angebot in Einrichtungshäusern und im Internet.

- Winterfreuden in Willingen

Aktionsjahr „Deutsches Wanderabzeichen“ gestartet

Unter dem Motto „Sei aktiv und gehe mit!“ hat jetzt das Aktionsjahr des Deutschen Wanderverbandes (DWV) zum Deutschen Wanderabzeichen offiziell begonnen. Der Startschuss fand im Rahmen des 1. Deutschen Winterwandertages am Sonntag in Willingen statt. Hintergrund ist nach einer Pressemeldung des Deutschen Wanderverbands nicht nur das fünfjährige Jubiläum der DWV-Gesundheitsinitiative oder der Umstand, dass inzwischen über 10.000 Menschen mit dem Deutschen Wanderabzeichen dafür belohnt wurden, dass sie sich regelmäßig bewegen. Der Wanderverband begründet das Aktionsjahr vor allem mit der Gesundheit fördernden Wirkung regelmäßiger Wanderungen.

- Junge Buchen

AG Rohholzverbraucher e.V.: „Nutzungsverzicht in Buchenwäldern ist absurd – Deutschland übertrifft Schutzziele deutlich“

Die Arbeitsgemeinschaft Rohholzverbraucher e.V. mit Sitz in Berlin hat in einer Pressemitteilung vom 14. Januar 2014 folgenden Standpunkt vertreten: „Umweltschützer fordern verstärkt ein pauschales Bewirtschaftungsverbot in Buchenwäldern. Die Behauptung der Umweltschützer: Die Ziele der nationalen Biodiversitätsstrategie (NBS), auf fünf Prozent der deutschen Waldfläche eine natürliche Waldentwicklung anzustreben, seien nicht annähernd erfüllt. Was die wenigsten wissen: Nicht nur rechtlich geschützte Gebiete leisten ihren Beitrag zum Artenschutz. Auch die Bewirtschaftung von Waldflächen außerhalb von Schutzgebieten trägt zum Erhalt der Biodiversität bei. 

- von links nach rechts: STG-Geschäftsführer Christopher Krull, Dr. Thomas Waldenspuhl, Tourismusminister Alexander Bonde, Dr. Wolfgang Schlund und Landrat Ortenaukreis Frank Scherer präsentieren das Logo des neuen Nationalparks Schwarzwald. Dr. Waldenspuhl und Dr. Schlund übernehmen die Leitung des Nationalparks.

Schwarzwald Tourismus GmbH begrüßt neuen Nationalpark

Zum Auftakt des Schwarzwald Pressetages am Montag bei der CMT stellte Minister Alexander Bonde, MLR, das neue Logo des neuen Nationalparks Schwarzwald der Öffentlichkeit vor. Wie berichtet, ist es der erste Nationalpark in Baden-Württemberg und der nunmehr 15. in Deutschland. Die Nationalparkverwaltung ist eine Sonderbehörde des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR). Bonde ist somit zugleich oberster Tourismus-Chef in Baden-Württemberg. Der Minister versicherte, dass sich der „Nationalpark als zusätzliche Tourimus-Attraktion aktiv in das Tourismusmarketing für Baden-Württemberg und den Schwarzwald einbringen“ werde. Die Pressemitteilung der Schwarzwald Tourismus GmbH im Einzelnen.